Recht

vorsorgeratgeberzoomVorsorge Schritt für Schritt angehen

Auch bei schwerer Krankheit und im Sterben kann das Leben selbstbestimmt bleiben. Voraussetzung dafür ist eine gute Vorsorge. Viele wissen zwar um die Bedeutung von Vollmachten, Testament und Verfügungen, scheuen aber die Auseinandersetzung damit. Hier setzt ein neuer Ratgeber der Verbraucherzentrale NRW an. „Das Vorsorge-Handbuch. Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Testament“ führt Schritt für Schritt an die wichtigsten Überlegungen heran.  Die Neuerscheinung leitet die Lesenden behutsam an, sich einzelne Fragen zu stellen und die Antworten möglichst verbindlich zu dokumentieren. Die Themen reichen vom Wunsch nach Einleitung und Beendung bestimmter medizinischer Maßnahmen über die Sorgerechtregelung für Kinder bis hin zur Planung der Nachlassteilung. Welche formalen Anforderungen die einzelnen Dokumente erfüllen müssen und wie die Willensbekundungen ineinander greifen, wird genau erklärt. Anleitungen, Fragebögen, erläuterte Textbausteine und teils Formulare geben dabei Sicherheit. So wird das schwierige Thema handhabbar. Für ein würdiges Leben bis zum Schluss und zur Vorsorge für die Hinterbliebenen.

Das Buch im A4-Format mit heraustrennbaren Formularen, Fragebögen und Anleitungen für die individuelle Willensbekundung hat 184 Seiten und kostet 12,90 Euro.

Bestellmöglichkeiten: Im Online-Shop unter www.ratgeber-verbraucherzentrale.de oder unter 02 11 / 38 09-555. Der Ratgeber ist auch in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen und im Buchhandel erhältlich.

 

PSG III – BTHG Die Neue Hilfe zur Pflege im SGB XII

Das Dritte Pflegestärkungsgesetz (PSG III) ordnet die sozialhilferechtlichen Leistungen, die die Pflege betreffen zum 1. Januar 2017 neu:

  • Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs auch in der Hilfe zur Pflege
  • Übernahme des neuen Begutachtungsinstruments zur Ermittlung des Hilfebedarfs
  • Abschließender Leistungskatalog der Unterstützungsleistungen

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) führt neue Einkommens- und Vermögensfreibeträge ein.

Insbesondere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Beratungsstellen, Pflegestützpunkten, Kranken- bzw. Pflegeversicherungen und vor allem bei den Trägern der Sozialhilfe müssen sich schnell mit den Neuerungen in der Hilfe zur Pflege durch die Reformgesetze vertraut machen, um den Übergang vom alten in das neue Recht optimal zu bewältigen.

WALHALLA
128 Seiten, 19,95 Euro
ISBN 978-3-8029-7560-8

 

PSG II, PSG III Pflegeform 2017: Das neue SGB XI

Seit 1. Januar 2017 gilt der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und damit einhergehend die neue Begutachtungsmethode und die Einstufung in Pflegegrade. Die Leistungsansprüche von Pflegebedürftigen sowie die Arbeit für alle in der Pflege oder in der Pflegeberatung Tätigen ändern sich dadurch grundlegend. Jeder Beteiligte muss sich sofort mit den Neuerungen durch das Pflegestärkungsgesetz II (PSG II) vertraut machen, um den Übergang vom alten in das neue Recht optimal zu bewältigen:

  • Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff
  • Neue Einstufungsregeln durch das Neue Begutachtungsassessment (NBA)
  • Änderungen beim Feststellungsverfahren
  • Überleitung der bisherigen Pflegestufen in Pflegegrade
  • Überleitungs- und Besitzstandregeln zur Wahrung der bestehenden Leistungsansprüche
  • Ausbau der Beratungspflicht und individueller Versorgungspläne
  • Stärkung des ambulanten Bereichs
  • Leistungserweiterungen ab 2017

WALHALLA
512 Seiten, 29,95 Euro
ISBN 978-3-8029-7559-2

 

Das neue Begutachtungsinstrument

Am 1. Januar 2017 beginnt in der Pflege eine neue Zeitrechnung: ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff, das neue Begutachtungsinstrument und neue Pflegegrade kommen. Das bedeutet für alle Pflegekräfte: Wer auf Augenhöhe mit dem MDK verhandeln will, muss das neue Begutachtungsinstrument sehr gut kennen.
Dieses Buch präsentiert Tipps, kompakte Informationen und erfolgreiche Strategien, die Pflegekräfte jetzt kennen und umsetzen müssen. Denn: Der richtige Pflegegrad ist gut für den Pflegebedürftigen und Gold wert für das Pflegeunternehmen!

 

Schlütersche Verlag
176 Seiten, 24,95 Euro
ISBN 978-3-8999-3383-3

 

Rechte pflegender Angehöriger

Vielfach gehen Angehörige bei der Pflege an ihre Grenzen und darüber hinaus. Lohn gibt es für Familienangehörige und andere ehrenamtlich tätige Personen, wie z.B. Nachbarn, nicht oder nur in geringem Maße. Deshalb ist es sachgerecht, dass der Gesetzgeber wenigstens für Versicherungsansprüche gegen die Sozialversicherung sorgt.

Gerade die Vielfalt der Ansprüche für Pflegende macht es aber für den Einzelnen schwierig, seine Ansprüche zu kennen und in Anspruch zu nehmen. Oftmals werden deshalb unterstützende Leistungen von den Pflegenden nicht wahrgenommen.

Im Einzelnen wird auf folgende Leistungen eingegangen:

  • Auskunftsrechte, dauerhafte Pflegeberatung, kostenlose Pflegekurse
  • Auszeit vom Beruf durch Freistellung, Pflegezeit und Familienpflegezeit
  • Auszeit von der Pflege mithilfe von Verhinderungs-, Kurzzeitpflege, Entlastungsbetrag
  • Soziale Absicherung durch Unfall-, Renten-, Arbeitslosenversicherung

WALHALLA
128 Seiten, 12,95 Euro
ISBN 978-3-8029-4078-1

 

Praxisratgeber Pflegeversicherung

Pflegebedürftigkeit betrifft alle Bevölkerungsgruppen vom Baby bis zum Erwachsenen. Angehörige oder Helfer stehen den Betroffenen oft zur Seite, organisieren und übernehmen die Pflege.

Dieses Füreinander erfordert das nötige Wissen,

  • wie die Pflegeversicherung funktioniert,
  • welche Leistungen in Betracht kommen,
  • wie diese kombiniert und geltend gemacht werden.

WALHALLA
248 Seiten, 19,95 Euro
ISBN 978-3-8029-4082-8

 

Die Pflegeversicherung

Mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz – PSG II – wird eine neue Grundlage für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen geschaffen. Zentraler Gegenstand des PSG II ist insbesondere der neue, lang erwartete und für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen vorbereitete Pflegebedürftigkeitsbegriff, der körperliche und geistige Einschränkungen gleichermaßen berücksichtigt. Alle Pflegebedürftigen werden dabei fünf Pflegegraden zugeordnet. Bereits Pflegebedürftige werden in die Pflegegrade übergeleitet und genießen Bestandsschutz in Bezug auf ihr bisheriges Leistungsniveau. Diese Broschüre enthält eine erläuternde Einführung mit zahlreichen Hinweisen, Schaubildern und Übersichten, u.a. zu den Leistungsarten und Leistungshöhen. Der umfangreiche Textanhang umfasst neben den maßgeblichen Vorschriften des Elften Buches Sozialgesetzbuch – Soziale Pflegeversicherung (SGB XI) – alle weiteren mit der Pflege im direkten Zusammenhang stehenden Vorschriften in aktueller Fassung; hierzu zählen u.a. das Beihilferecht sowie die Begutachtungs-Richtlinien für die Medizinischen Dienste. 

Bundesanzeiger Verlag
550 Seiten, 42,80 Euro
ISBN 978-3-8462-0681-2

 

patientenverfuegungPatientenverfügung

Jeder hofft, dass es einen nicht selbst trifft, und doch kann es passieren, dass man durch einen Unfall, Krankheit oder mit zunehmendem Alter so stark eingeschränkt wird, dass man nicht über die eigene medizinische Behandlung bestimmen kann. Für diesen Fall sollte man sich im Vorhinein schon einmal Gedanken machen. Ist im Vorfeld keine Entscheidung
gefallen, müssen sich Angehörige, Ärzte oder Gerichte über die möglichen persönlichen Wünsche des
Patienten Klarheit verschaffen. Dies betrifft die medizinischen sowie alle rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten. Dieser Ratgeber der Verbraucherzentrale unterstützt bei der Festlegung der eigenen Wünsche und schafft Klarheit für die Angehörigen.

Verbraucherzentrale NRW
175 Seiten, 9,90 Euro
ISBN 978-3­-8633-6­063-4

 

Praxishandbuch Vorsorgevollmacht und Patientenverführung

Durch private Vorsorgeregelungen – wie z.B. Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung – kann eine gerichtlich angeordnete Betreuung erfolgreich vermieden werden. Viele Vorsorgedokumente aber werden aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen ihrer Bestimmung nicht gerecht, so dass trotz erteilter Vollmacht eine staatliche Betreuung eingerichtet wird. Zur rechtssicheren Erstellung und Verwendung von Vorsorgedokumenten sind zahlreiche Faktoren zu beachten.

Dieses Handbuch bietet Ihnen eine kompetente und zuverlässige Darstellung der maßgeblichen betreuungsvermeidenden Instrumentarien. Die praxiserfahrenen Autoren erläutern anhand konkreter Gestaltungshinweise, wie eine rechtssichere Erstellung erfolgen kann und was beim Einsatz der Dokumente zu beachten ist. Sie gehen zudem auf typische Problemkreise und Fallkonstellationen ein und bieten Lösungen für rechtliche Fallstricke. Enthalten sind zudem zahlreiche Praxishilfen, Muster und Handlungsanweisungen, z.B. Formulierungsvorschläge für Entlastungserklärungen, Geschäftsbesorgungsverträge, Widerrufe und Anträge.

Vincentz Network, Reihe Recht Bd. 8
338 Seiten, 49 Euro
ISBN 978-3-8462-0101-5