März 29, 2018 Weiterlesen ... →

Pflege- und Wohnqualitätsgesetz in “Leichter Sprache”

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat das Pflege- und Wohnqualitätsgesetz in “Leichte Sprache” übersetzen lassen, damit es für Menschen mit einer kognitiven Behinderung besser verständlich ist. Die Ministerin betonte: “Es ist mir ein Anliegen, in Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung deren Teilhabe zu stärken. Mit der neuen Form des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes können sich die Bewohnerinnen und Bewohner auch einfacher über ihre Möglichkeiten der Mitbestimmung informieren.”
Die entstandene Publikation, die die heimrechtlichen Bestimmungen des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes (PfleWoqG) und die Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes (AVPfleWoqG) enthält, soll als Leitfaden dienen. Das PfleWoqG regelt beispielsweise die Sicherstellungspflichten zwischen dem Träger/Einrichtungsleiter, den Mitarbeitern sowie den Bewohnern in stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Dabei gilt es, die Würde, die Interessen und Bedürfnisse der Bewohner zu schützen und die Selbstständigkeit, die Selbstbestimmung, die Selbstverantwortung sowie die Lebensqualität und Teilhabe zu fördern. Die AVPfleWoqG regelt zum Beispiel bauliche und personelle Mindestanforderungen sowie die Mitwirkung und Teilhabe.
Der Ordner “Qualität bei Pflege und Wohnen – Das Pflege-und-Wohn-Qualitäts-Gesetz in Leichter Sprache” kann ab April bestellt werden unter:

www.bestellen.bayern.de

Veröffentlicht in: NEWS