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Zu einem ganz besonderen Jubiläumsempfang konnte die Vorsitzende Claudia Weidner in diesem Jahr die Gäste begrüßen. Zum 25sten Geburtstag des Vereins kamen viele Gratulanten: Freunde, Mitglieder und Wegbegleiter des Vereins, Ehrengäste aus Verwaltung und sozialen Einrichtungen, Prominenz aus Politik und Wirtschaft. Den weitesten Weg hatte Helga Lüngen, die ehemalige Geschäftsführerin der ZNS-Hannelore Kohl Stiftung, die seit der Gründung des Vereins enge Wegbegleiter und Unterstützer ist.
Weidner ließ in ihrer Ansprache die letzten 25 Jahre und das bisher Erreichte Revue passieren und gab einen Ausblick auf das neue Projekt: es fehlt an betreuten Wohngruppen für jüngere Betroffene in Regensburg. Das will der Verein ändern.
In ihrer Festrede hob Kerstin Wimmer, leitende Regierungsdirektorin der Regionalstelle des Zentrums Bayern Familie und Soziales Oberpfalz (ZBFS) die Bedeutung des Ehrenamtes hervor und lobte die Übernahme sozialer Verantwortung, derer sich die Verantwortlichen des Vereins bewusst sind.
Bezirkstagspräsident Franz Löffler nannte den Verein einen „Glücksfall, der die Lücke nach der medizinischen und therapeutischen Behandlung im Hinblick auf das Leben danach, schließt“. Er forderte angesichts der vielen ehrenamtlichen Arbeit, z.B. im Neurologischen Nachsorgezentrum – das durch Spenden finanzierte erste Großprojekt des Vereins – „das Bundesverdienstkreuz für alle“, die daran beteiligt sind.
Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Oberbürgermeisterin der Stadt Regensburg, ist unglaublich beeindruckt von der Arbeit des Vereins. Sie betonte, dass vor 25 Jahren das Thema Teilhabe noch nicht so sehr im Bewusstsein der Menschen war. Sie sicherte dem Verein weiterhin die Unterstützung der Stadt zu.
Beide, sowohl Löffler als auch Maltz-Schwarzfischer appellierten an die Anwesenden, weiterhin nicht nur die Herzen, sondern auch die Geldbeutel zu öffnen.
Sehr stolz auf die vielen Ehrenamtlichen in der Region ist die Landrätin Tanja Schweiger und nannte in ihrer Rede auch Armin Nentwig, der früh sein soziales Engagement in der Behindertenarbeit übernahm, so u.a. auch Gründer des Selbsthilfeverbandes „Schädel-Hirnpatienten in Not e.V.“ ist.
Ein großzügiges Geburtstagsgeschenk gab es von der privaten Georg Johannes Hipp-Stiftung. Die Witwe des Gründers, Monika Hipp, übergab einen Spendenscheck über 25.000 € an die Vereinsvorsitzende Weidner. Hipp dankte ihrem verstorbenen Mann für die Gründung der privaten Stiftung, die es ermöglicht, dort zu helfen, wo es wirklich notwendig ist.
Seit der Gründung am 17. Mai 2000 hat der Verein vieles „auf die Beine“ gestellt: von 2003 bis zur Coronazeit war das Café zweitesLEBEN ein Treffpunkt für viele Patienten und ihre Angehörigen (seit Mai 2023 unter der Leitung der medbo), 2008 die Übergabe des durch Spendengelder finanzierte „Haus zweitesLEBEN“ an den Bezirk Oberpfalz, die Einrichtung einer unabhängigen Beratungsstelle, Begleitung verschiedener Selbsthilfegruppen für Menschen mit erworbener Schädel-Hirn-Verletzung, Bau des „WOHNEN zweitesLEBEN“, um nur einige zu nennen.
Dies alles konnte nur durch die Unterstützung vieler Ehrenamtlicher und durch die großartige Unterstützung der vielen, vielen Spenden erreicht werden.
Foto: Aneser