Jubiläum bei SHV Forum Gehirn und Ceres

Am 28. März fand in Stuttgart der bereits dritte Deutsche Hirntag statt. Die diesjährige Veranstaltung widmete sich dem drängenden Thema: Ethik in der Medizin. Experten aus Recht, Selbsthilfe und Sozialmanagement diskutierten mit den Teilnehmenden über aktuelle gesetzliche Entwicklungen und ihre ethischen Herausforderungen. Mit dabei waren Karl-Eugen Siegel, Sebastian Lemme, Martin Kristen sowie Dr. jur. Rainer Beckmann.

Am Tag darauf traf man sich erneut in der Sparkassenakademie zur Mitgliederversammlung. Was konnte man im Jahr 2024 erreichen und welche Aktivitäten sind für 2025 geplant, um den Betroffenen möglichst viel Hilfe zur Selbsthilfe zur Verfügung zu stellen, erläuterte Karl-Eugen Siegel allen Anwesenden. Neben Jahres- und Kassenberichten fand hier auch die Neuwahl des Vorstands statt. René Jeuck und Christiane Dubois (konnte leider nicht anwesend sein) – beide von der Angehörigen-Selbsthilfe Wachkoma/NRW – wurden gewählt.

Ein besonderes Highlight an diesem vergangenen Wochenende war aber sicher die sich anschließende Jubiläumsfeier 30 Jahre ceres Stuttgart/SHV – FORUM GEHIRN e.V..

Spannend und berührend war sowohl der Rückblick auf 30 Jahre aktive Selbsthilfearbeit, die zahlreichen Erfahrungsberichte der Alt-, aber vor allem auch der Neubetroffenen und deren Angehörigen. Das Spiel „Weg der Erinnerung“ wurde vorgestellt – wir haben eines in der Redaktion und werden sicher die eine oder andere Runde spielen –, der Roman „Herzschlag“, geschrieben von Karl-Eugen Siegel lag zur Mitnahme bereit, und es gab viel Zeit für den zwischenmenschlichen Austausch, der uns allen in diesen Tagen gut tut.

Präsentiert wurden außerdem  die Ausstellung „Lust am Leben“ sowie die Sonderausstellung „Brain i cap – Das Handicap mit unserem Gehirn“.

Im Bild: Schatzmeister Peter Holota, Karl-Eugen Siegel, René Jeuck und Professor Manfred Schlich.

 

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