Deutsche schätzen sich zu sportlich ein

Viele Menschen in Deutschland bewegen sich zu wenig, schätzen sich selbst aber sportlicher ein. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.
1.525 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Unternehmen und Behörden nahmen im Jahr 2023 am Gesundheitscheck der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe teil. Auffälligstes Ergebnis: 94 Prozent der Teilnehmenden glaubten, dass sie sich ausreichend viel bewegen. Das sieht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) anders. Laut WHO-Gesundheitsreport erreichen mehr als 40 Prozent der Deutschen nicht die Minimalempfehlungen. Die WHO rät zu mindestens 150 Minuten moderater körperlicher Aktivität pro Woche.
„Viele Teilnehmer schätzen ihre körperliche Aktivität völlig falsch ein“, stellt der Kölner Sportwissenschaftler Klaus Clasing (a.l.c. GmbH) fest. „Bei Untersuchungen am Arbeitsplatz entdecken wir immer viele Menschen, die nichts von ihrem Herz-Kreislauf-Risiko wissen. Deshalb ist betriebliches Gesundheitsmanagement so wichtig.“ Im Auftrag
der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe führt die a.l.c. Gesundheits-Checks in Unternehmen und Organisationen durch. Informationen zum Check gibt es hier:
www.schlaganfall-hilfe.de/testkoffer

Foto: Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe

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