Pflegekrise: Gute Medizin braucht gute Pflege

Der Mangel an Pflegekräften ist eine der größten Herausforderungen, vor der unser Gesundheitswesen steht. Schon heute bleiben Betten unbelegt, weil es an Pflegenden fehlt. Viele Beschäftigte fühlen sich überlastet, nicht wenige überlegen, den Pflegeberuf – ob in Klinik oder Altenheim – an den Nagel zu hängen oder haben dies bereits getan. Hinzu kommen die Auswirkungen des demografischen Wandels: Zum einen werden in den nächsten Jahren viele in der Pflege Tätige in den Ruhestand gehen, zum anderen steigt die Zahl älterer Menschen, die im Behandlungsfall in der Klinik oder kontinuierlich Pflege benötigen. Eins steht fest: Gute Medizin braucht gute Pflege!

Was bedeutet die Pflegekrise für unser Gesundheitssystem und die Patientinnen und Patienten? Wie begegnen wir heute den Herausforderungen und welche Perspektiven bieten beispielsweise Migration oder der Einsatz Künstlicher Intelligenz?

Für 2023 stellt die DGIM die Medienpreise deshalb unter das Motto „Pflegekrise: Gute Medizin braucht gute Pflege“. Sie möchte damit informative, verständliche und vor allem faktentreue Berichterstattung unterstützen. Eine solche Darstellung erfordert die Fähigkeit, komplexe Vorgänge einfach und allgemeinverständlich aufarbeiten zu können. Es braucht viel journalistisches Gespür, um die Waage zwischen Fakten und Emotionen in der Berichterstattung zu halten.

Insgesamt vergibt die DGIM drei Preise: Der erstplatzierte Beitrag erhält 5.000 Euro, der zweitplatzierte Beitrag ist mit 3.000 Euro und der dritte Platz mit 2.000 Euro dotiert.

Bewerben können sich Journalistinnen und Journalisten mit Beiträgen, die in Publikumsmedien veröffentlicht wurden und denen es gelingt, komplexe wissenschaftliche Themen ansprechend aufzubereiten und allgemeinverständlich zu erklären.

Der Preis wird für medizinjournalistische Arbeiten ausgeschrieben, die in einer der folgenden Kategorien in deutscher Sprache veröffentlicht wurden:

  • Print-Medien
  • Online-Medien
  • TV-Beiträge
  • Hörfunk- und Podcast-Beiträge

Im Auswahlverfahren werden Presseveröffentlichungen berücksichtigt, die im Zeitraum vom 1. März 2023 bis zum 28. Februar 2024 publiziert wurden und bisher nicht prämiert sind.

Bewerbungsunterlagen:

Bitte reichen Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag bis zum 28. Februar 2024 online unter DGIM: Medienpreis ein. Dort finden Sie auch weitere Informationen zu den Bewerbungsmodalitäten.

Bitte beachten Sie:

Autorinnen und Autoren können sich jeweils nur mit einem Beitrag bewerben. Serienbeiträge können aufgrund des Umfangs leider nicht angenommen werden.

Für die Bewerbung benötigen Sie:

• Einen kurzen tabellarischen Lebenslauf mit Foto (inkl. Angabe zum Copyright) als Word- oder PDF-Datei, inklusive E-Mail Adresse und Telefonnummer der Bewerberin/des Bewerbers.

  • Print-Beitrag als PDF
  • Audiobeitrag mp3- oder mp4-Datei, inkl. Sendemanuskript als PDF
  • Beiträge/Artikel, die im Internet veröffentlicht wurden, mit Link und Textfassung als PDF
  • TV-Beiträge als mp3- oder mp4-Datei, inkl. Sendemanuskript als PDF

Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury unter Leitung der DGIM:

  • Georg Ertl, Generalsekretär der DGIM
  • Oliver Erens, Vorsitzender des VMWJ – Verband der Medizin- und Wissenschaftsjournalisten e.V.
  • Julia Rotherbl, Chefredakteurin Apothekenumschau
  • Jochen Niehaus, Chefredakteur Focus Gesundheit
  • Korinna Henning, Redakteurin und Moderatorin beim NDR

Die Preisverleihung erfolgt während des 130. Internistenkongresses in Wiesbaden.

 

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